20. Oktober 2016

13. Oktober 2016

Bettlegerig

Liebe ist eine tolle Krankheit - da müssen immer gleich zwei ins Bett.
 

(Robert Lembke)

10. Oktober 2016

Liebeshass

Sobald die ersten rosa Wölkchen verflogen sind, die rosarote Brille verblasst und die Schmetterlinge dem Bauch entflohen sind, tritt der Alltag in einer Beziehung in den Vordergrund und einige Paare beginnen sich zu streiten. Es folgen Dauerstreits wegen Kleinigkeiten sowie endlose Nörgeleien zwischen Partnern.

Doch Nörgeleien und Streitereien haben zumeist einen anderen Hintergrund. Es sind eher ein Zeichen dafür, dass Einer in der Beziehung zu tiefst unzufrieden ist.
Obwohl die Partner sich bei Streitereien gegenseitig ihre Fehler vorhalten, ist dies meist nicht so gemeint. Die eigentlichen Bedürfnisse, die hinter den Zankereien über Belanglosigkeiten (oder sogar Mobbing) stecken, könnten die Betroffenen aber meistens nicht aussprechen. Dabei sind die „Streithähne“ meist eher nicht als unfreundliche oder dominante Person in ihrem Umfeld bekannt. Wenn sich die Streitereien und Nörgeleien immer mehr aufbauschen und wiederholen, kann dieses Verhalten schnell zur Gewohnheit werden. Sie sind dann sozusagen daran gewöhnt, derart miteinander umgehen zu müssen. So entwickelt sich ein heftiges Machtspiel, bei dem beide Partner gleichermaßen unter dem Verhalten des Anderen leiden. Das Liebesgefühl wird dann durch angestauten Frust überschüttet. Es kann also wieder hervorgeholt, erneuert und die Zankereien eliminiert werden. Dies ist aber nur der Fall, wenn zumindest einer der Partner die schädliche Dynamik rechtzeitig erkennt, kann man diesem entgegenwirken. Das Wichtigste hierbei ist es, die Misere zu erkennen und anzusprechen.

Man kann seinen Partner nicht verändern. Daher sollte man aber zumindest versuchen, sich selbst und seinen eigenen Verhaltensmuster zu ändern – also auch das Miteinander und Zusammenspiel in der Beziehung. Das richtige Ansprechen ist allerdings auch eine Kunst, denn hierbei sollte man seinen Partner weder verletzen, noch beleidigen. Kritiken sollten aus diesem Grund in Ich-Sätzen ausgedrückt werden. Anstatt dem Partner also vorzuhalten „Nie hast du Zeit für mich“, kann man stattdessen sagen, dass man jetzt dessen Nähe besonders braucht und sich sehr freuen würde, Zeit zu zweit verbringen möchte. Denn manchmal möchte man dem Vorwurf „Du hast nie Zeit für mich“ auch die eigenen Bedürfnisse, selber mehr Zeit mit anderen Menschen verbringen zu können, ausdrücken.

Bei Unzufriedenheit in der eigenen Beziehung sollte man sich zuerst selber über seine eigenen Bedürfnisse im Klaren werden und sein. Die Bedürfnisse sollten dann vermehrt dem Partner mitgeteilt werden, und das am besten als Ich-Botschaft. Zudem sollte man sich bewusst sein, dass der Andere teilweise gar nicht wissen kann, was in einem selber vorgeht, wenn man ihm nicht alles mitteilt oder zeigt. Schließlich kann er nicht in einen hineinblicken (was allerdings Vieles leichter machen würde ;) ). Und es sollte sich vor dem Gespräch auch Gedanken gemacht werden, was man wie anspricht und wo man glaubt, dass die Ursachen des Problems liegen. Bei Zankereien sollte also vorerst an der Kommunikation mit dem Partner gearbeitet werden. Diese muss verbessert werden, sodass wieder die positiven Emotionen in den Vordergrund treten und ausgetauscht werden können. Dabei müssen sich aber beide auch bewusst sein, dass nicht immer alle Probleme in einer Partnerschaft gelöst werden können. Einige Probleme bestehen eben. Diese sollte man akzeptieren und nicht versuchen, sie zu ändern.

Den jeder Mensch hat seine Macken und niemand ist perfekt.

3. Oktober 2016

I just wanne kiss

Ein intensiver Kuss verbrennt 12 Kalorien, haben Kussforscher herausgefunden. Menschen, die viel küssen, hätten mehr Erfolg im Beruf und weniger Unfälle im Straßenverkehr. Außerdem soll häufiges Küssen gut für die Haut sein: Es sorgt für eine gute Durchblutung und lässt uns länger jung aussehen.

4.000 Bakterien werden beim Küssen ausgetauscht, antimikrobielle Enzyme im Speichel schützen Zähne vor Karies und Paradontose, der Austausch von s.g. Neuropeptiden stärkt das Immunsystem. Und der Punkt geht im Sexualzentrum des Gehirns ab. Nach 15 Minuten knutschen setzt bei den Küssenden ein "positiver Streß" im Körper ein - durch Glückshormone, Adrenaline, Belohnungshormone. All das, was auch beim Sex passiert..

26. September 2016

Wie viele Männer braucht eine Frau?

Heutzutage ist es schwierig - für beide Geschlechter - die Wünsche und Vorstellungen des Partners zu erfüllen.

Das soll weder männer- noch frauenfeindlich sein, noch wird hierdurch das Schubladendenken wieder eingeführt oder gelobt. Aber irgendwie ist es doch (bei den meisten) noch immer so. (Ist halt alles Biologie ;)  )

Als Frau soll man sexy, attraktiv und heiß aussehen. Dabei aber bitte nicht wie eine Schlampe wirken. Sie sollen trainiert und schlank sein, wiederum im Restaurant nicht nur Salat essen.
Nach Außen ist sie eine Heilige, also ein kleines süßes Mäuschen, was unschuldig und schüchtern aus der Wäsche guckt, und lieb, wohlerzogen und zuvorkommend ist. Im Bett dagegen eine Sexgöttin, die die Initiative ergreift und auch vor Dirty Sanchez & Co nicht zurück schreckt; aber nur, wenn sie danach sofort wieder die Unschuld vom Lande ist.
Frauen wollen selbstständig sein, auf Menschen zu gehen, allerdings Männern das Gefühl geben, dass Frau sie brauchen. Kletten sind ebenso unbeliebt wie das Gegenteil, also "Uninteressierte", die sich nicht melden und nicht nachfragen.
Zudem soll das weibliche Geschlecht Geld verdienen, erfolgreich im Beruf und natürlich schlau und zielstrebig sein. Kochen und Putzen gehören als Standardausrüstung dazu. Und wenn Frauen dann noch ab und an einen auf besten Kumpel machen, also auch Alkohl vertragen, Aktion- und Horrorfilme sowie Fußball gucken, dabei rumgröhlen und mit anderen Frauen prügeln, wenn es um "unseren" Mann geht.
Dennoch soll man weinen und Gefühle zeigen - aber nicht zu viel -, nicht rumzicken, aber sich  ab und an wie eine Tusse verhalten und am besten nebenher noch mit Technik & Co bestens auskennen.

Und Männer?

Als Mann soll man ein Traumprinz sein, der romantisch, führsorglich, aufmerksam und liebevoll ist. Mann soll sich um die Frau kümmern, sie pflegen, versorgen.
Aber zugleich soll man auch Geld nach Hause bringen, unabhängig sein.
Zugleich soll Mann gut aussehen, fröhlich, humorvoll, charmant und eine Mischung aus Gentleman und Kind sein. Wiederum im nächsten Augenblick dann zum Arschloch überzugehen, der die Frau beschützt, aber auch zeigt, wo es lang geht und sich gerne prügelt (bzw. ausstrahlt, dass er alle fertig machen könnte, die ihn in dem Weg kommen) und mit seinen Kumpels feiert und den Macker raushängen lässt.
Ach ja, die Treue und Aufmerksamkeit dürfen dabei nicht vergessen werden.
Nun stellt sich aber die Frage, wie kann ein Mann das alles erfüllen?
Gar nicht!
Daher wäre es doch viel leichter mehrere Männer zu haben, für jede Lebenslage und -lust einen. (Dann haben es die Männer auch nicht so schwer mit dem Verstellen ;) ).

Wie viele Männer braucht denn nun theoretisch eine Frau für ihre Bedürfnisse als Frau.

Also,
  • einen Liebhaber, der ihr das Gefühl gibt, es gäbe noch den Prinz auf dem Schimmel, der sie in jeder Lage rettet, gut kochen kann und mit ihr Liebesfilme schaut oder romantische Sachen ins Ohr flüstert;
  • einen Beschützer, der beschützt, rumpöbelt und auch ein richtiger Kerl ist. Also sich besäuft, mit seinen Freunden abhängt, den ganzen Tag zockt und Poster von nackten Frauen in seiner Wohnung hängen hat, uns auf den Arsch haut und dabei Machosprüche raushaut aber auch mal was reparieren kann;
  • einen für die Freizeit, also Shopping, Kultur, Sport;
  • ein Kind, der mit ihr den ganzen Tag im Bett liegt, Zeichentrickfilme aus der Kindheit guckt und Süßigkeiten nascht;
  • einen Liebhaber für richtig guten Sex;
  • einen Charmeur mit Stil, für die eleganten und schimmernden Zeiten, der intelligent ist und von dem sie etwas lernen können.

Insgesamt brauchen Frauen, rein theoretisch, also sechs Männer, wobei der Charmeur auch mit dem Prinzen kombinieret sein kann. Guten Sex sollte man mit dem charmanten Prinzen und dem Macho haben, so wie mit dem Freizeitfreund (mit dem invantilen Mann... nun ja.. mein Geschmack ist das überhaupt nicht. Aber jedem das seine..). So wird die Zahl auf vier reduziert. Und dafür Freizeit, Sport und Shopping auch die Freunde herhalten können, sind es nur noch drei.

Männer, sooo kompliziert ist es dann doch nicht mehr!

Und Frauen...?

22. September 2016

can touch this

Beim Flirten oder vor dem Flirten: eine sanfte, kurze (zufällig wirkende) Berührung am Arm / der Schulter wirkt wundern. Erst einmal dreht sich das "Opfer" zu einem um (Aufmerksamkeit erhalten!), nun ein freundliches Lächeln, tief in die Augen schauen und weiterziehen.

Abwarten.

Dann beim Gespräch ebenfalls wieder eine sanfte, kurze (zufällig wirkende) Berührung an der Hand oder am Bein (wenn man an der Theke sitzt). Der Zeitpunkt ist dabei sehr wichtig. Denn man sollte sich bereits in ein Gespräch vertieft haben. Das Thema wird dann, von einem selber, auf schöne Momente aus der Vergangenheit des Anderen gelenkt ("Damals als Kinder im Schwimmbad haben wir immer Eis gegessen und sind die Rutsche runtergerutscht") - zack - Berührung. Tief in die Augen gucken, lächeln. Schon werden vom Gegenüber die Berührungen und der Blick mit den hervorgerufenen emotionalen Gefühlen assoziiert.

12. September 2016

Gefühlschaos

Die Tage werden kürzer, die Blätter fangen an zu fallen. Es wird kalt und regnerisch und keiner will mehr raus auf die Straße sondern bevorzugt einen Filmabend mit einem warmen Getränk und leckerem Essen.
Es ist Herbst. Und es geht auf den Winter zu.
Männer und vor allem Frauen suchen nun nicht mehr "die schnelle Nummer", sondern jemanden, der mit ihnen abends zuhause sitzt, kuschelt und einen wärmt.
Ja, wenn das denn so leicht wäre..
Denn nicht nur Frauen haben Hormonschwankungen und Gefühlsprobleme. Auch Männer.
Aber das wisst ihr sicherlich bereits.
Nur, weshalb haben Männer Angst vor ihren Gefühlen bzw. weshalb denken wir Frauen, dass ihr Männer "ebenfalls" Hormonschwankungen habt.

Dies liegt unter anderem an der Beziehung.
Männern wurde gesagt, sie sollen stark sein.
Das ist kein typisches Schubladendenken. Schauen wir uns doch einfach mal die Liebesfilme an, die es auf dem Markt gibt. In den meisten wird die Frau vom Mann erorbert, in den meisten dieser Filme, zeigt der Mann nicht derartige Gefühle, wie die Frau. Die Frau wird als gefühlsbetonter Mensch dargestellt, der Mann eher als Gefühlskalt.

Männer fühlen nur anders wie Frauen. Die meisten Männer bauen eher eine emotionale Bindung auf, wie eine Frau. Sie sind eher verliebt etc. Sie wollen es aber nicht zeigen, weil sie sich nicht sicher sind und sich nicht lächerlich gegenüber der Geliebten machen wollen. Erst, wenn sie sich sicher sind, dass die Angebetete ebenfalls derart empfindet, öffnen sie sich langsam. Aber nur langsam. Damit sie nicht zu sehr verletzt werden können.
Anders ist es mit den Frauen. Frauen sind sich ihrer Gefühle und emotionalen Bindungen später bewußt bzw. lassen diese zu, denn Frauen sind anfangs unsicher und wollen nicht verletzt werden. Sind sie sich sicher, zeigen Frauen ihre Emotionen. Meistens verpassen sich die Zeitpunkte der Gefühlsoffenbarung von Männern und Frauen. So denken Männer, dass es das doch nicht ist, da die Geliebte die Gefühle nicht erwidert, und verschließen sich wieder. Zu diesem Zeitpunkt öffnen sich Frauen, weil sie sicher sind, dass es dieses Mal der Richtige ist.
Das ist nun kein Appell an die Frauen, sich eher zu öffnen, aber eher auf das Herz zu hören.
Es ist auch kein Appell an die Männer, ihre Gefühle deutlicher zu zeigen (denn beides schreckt ab), sondern Geduld mit Frauen zu haben und bevor sich Männer zurück ziehen und aufgeben, offensiver vorzugehen.
Beides können gebrochene Herzen und Reinfälle verursachen. Aber auch das Gegenteil.

Viel Erfolg euch Lieben!